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Comments Off on Die Zirbeldrüse – ein faszinierendes Wunderwerk im menschlichen Körper

Klein, aber oho! – das ist die Zirbeldrüse (Glandula pinealis, auch als Epiphyse bekannt). Auf den ersten Blick scheint sie kaum Bedeutung zu haben. Doch Experten zufolge ist die winzig kleine endokrine Drüse in Form eines Kiefernzapfens für die körperliche, geistige und auch spirituelle Gesundheit durchaus von Bedeutung. Sie ist vor allem an der Regulierung des Schlafes beteiligt, mit Nachlassen ihrer Funktion beginnt zudem der Alterungsprozess auf physischer und psychischer Ebene.

Was dieses kleine Wunderwerk im Körper des Menschen kann, erfahren Sie jetzt.

Die Zirbeldrüse – Ausflug in die Anatomie

Die Epiphyse befindet sich im sogenannten limbischen System in der Mitte des Gehirns. Als unpaares Gebilde liegt sie an der Hinterwand des dritten Hirnventrikels. Die kleine endokrine Drüse erreicht bei einem erwachsenen Menschen eine Länge von fünf bis acht und eine Breite von drei bis fünf Millimetern sowie ein Gewicht zwischen 80 und 500 Milligramm (durchschnittlich 100 Milligramm). Ihren Namen verdankt sie ihrem Aussehen, das den Zapfen der Zirbelkiefer ähnelt.

Die zahlreichen Aufgaben der Zirbeldrüse

Das winzig kleine Organ in Ihrem Gehirn ist zwar recht unscheinbar, übernimmt aber einige wichtige Aufgaben.

Einfluss der Epiphyse auf den Wach-Schlaf-Rhythmus

Die Hauptaufgabe der Epiphyse ist die Regulierung des Wach-Schlaf-Rhythmus, indem sie Serotonin bei Dunkelheit in Melatonin umwandelt. Sowohl das am Tag gebildete Serotonin als auch Melatonin gelten als Neurotransmitter. Dabei handelt es sich um körpereigene Botenstoffe, welche in allen Nervenzellen als Verbindungsstellen arbeiten und elektrische Impulse von dort weiterleiten.

Das Hormon Serotonin ist zunächst ein Glückshormon, welchem eine entspannende und zudem stimmungsaufhellende Wirkung zugeschrieben wird. Melatonin steuert als Hormon den Wach-Schlaf-Rhythmus, die Steuerung der Melatoninproduktion erfolgt über den Einfall von Licht auf die Netzhaut der Augen. Je weniger Licht, umso mehr steigt das Melatonin an und fördert so das Einschlafen und das generelle Schlafverhalten.

Durch die Regulierung des Wach-Schlaf-Rhythmus hat die Epiphyse auch direkten Einfluss auf Ihre innere Uhr, also Ihren Biorhythmus. Dieser ist für Leistungsfähigkeit sowie Wach- und Schlafphasen verantwortlich.

Zusammenhang zwischen Epiphyse und Alterungsprozess

Nimmt die Tätigkeit der Epiphyse ab, sinkt automatisch auch der Melatoninspiegel. Dies wiederum spielt eine nicht unerhebliche Rolle für den Alterungsprozess. Denn mit sinkendem Melatoninspiegel kommt es zu einer Beschleunigung der Alterung, zudem erhöht sich die Anfälligkeit für Erkrankungen. Die Wissenschaft vermutet inzwischen zudem, dass ein verringerter Melatoninspiegel mit Alzheimer in Zusammenhang gebracht werden könnte. So zeigten sich in ersten Untersuchungen positive Ergebnisse in der Alzheimer-Behandlung aufgrund der Wiederherstellung des so genannten zirkadianen Rhythmus mit Hilfe von Lichttherapie sowie einer Melatonin-Einnahme.

Beteiligung der Epiphyse an der Regeneration von Zellschäden

Nicht nur auf einen erholsamen Schlaf und den Alterungsprozess hat Melatonin Einfluss. Das Hormon scheint außerdem über antioxidative Eigenschaften zu verfügen. Antioxidantien helfen im Kampf gegen freie Radikale und können so Zellschäden reduzieren.

Ersten Untersuchungen zufolge ist die antioxidative Wirkung um ein Vielfaches größer als durch synthetisches DMSO. Dieses ist aufgrund seiner Eigenschaften als wirkungsvolle Substanz zum Schutz gegen elektromagnetische Strahlen bekannt, Melatonin dürfte vermutlich ähnlich wirken.

Produktion eines Halluzinogens durch die Epiphyse

Forscher gehen davon aus, dass durch die Epiphyse vermutlich das Halluzinogen Dimethyltryptamin (DMT) produziert wird. Diese Substanz scheint eine berauschende Wirkung zu besitzen. Im menschlichen Gehirn sorgt DMT für Empfindungen und die Entstehung von neuartigen Gedankenstrukturen. Das visuelle Erlebnis kann dadurch stark verändert werden.

Es wird inzwischen auch angenommen, dass DMT von der Epiphyse bei Geburt und Tod sowie bei spirituell-mystischen Ritualen ausgeschüttet werden könnte.

Zirbeldrüse schrumpft aufgrund der modernen Lebensweise

Im Lauf der Evolution kam es zu einer Rückbildung der Epiphyse. Untersuchungen zufolge lag ihre ursprüngliche Größe bei etwa drei Zentimetern. Grund für diese Entwicklung ist die Änderung des natürlichen Lebensrhythmus.

Die Funktion der Epiphyse wird durch mangelndes Sonnenlicht und eine unzureichende Nachtruhe (z. B. durch langes wach bleiben mit Hilfe künstlicher Lichtquellen) deutlich beeinträchtigt. Hinzu kommen toxische Belastungen für den Körper. All dies wirkt sich negativ auf die Aktivität der Epiyphyse aus, wodurch sie letztlich verkalkt.

Ein großer Feinde der Epiphyse: Fluorid

Fluorid kennen Sie im Speisesalz, als Zusatz in vielen Nahrungsmitteln, im Mineralwasser und auch in Zahncremes. Für die Epiphyse ist Fluorid jedoch eine Gefahr. Es sammelt sich im Gewebe der kleinen Drüse an und trägt so zu deren Verhärtung bei.

Verkalkungen der Epiphyse können außerdem durch Hormone sowie andere Substanzen (z. B. Koffein, raffinierten Zucker, Alkohol, Tabak, Quecksilber) hervorgerufen werden. Selbst Strahlungen (z. B. durch Mobiltelefone, Internetnetzwerke, Stromleitungen) wirken sich schädlich auf die kleine Drüse in Ihrem Gehirn aus.

So aktivieren Sie die Zirbeldrüse

Sie können selbst einiges tun, um die Epiphyse in ihrer Funktion besser zu unterstützen und sie somit wieder aktivieren. Mit den folgenden Tipps ist eine Aktivierung möglich:

  1. Vermeiden Sie Fluorid

Fluorid steht generell im Verdacht, Erkrankungen wie Alzheimer oder gar Krebs auslösen zu können. Je nach Dosis kann es sogar toxisch wirken. In Deutschland darf es Trinkwasser deshalb nicht zugesetzt werden. Tun Sie Ihrer Epiphyse etwas Gutes und vermeiden Sie Fluorid.

  1. Sonne am Tag, Dunkelheit in der Nacht

Halten Sie sich am Tag nach Möglichkeit häufig in der Sonne auf. Die Epiphyse produziert bei Sonneneinstrahlung das Hormon Serotonin, wird aber durch jede Art von Licht aktiviert. Da Serotonin auch für die Stimmung verantwortlich ist, wird gleichzeitig das Energieniveau verbessert.

Neigt sich der Tag dem Ende entgegen, dann muss das Melatonin steigen. Licht sollten Sie jetzt vermeiden, denn das Hormon wird von der Epiphyse nur bei Dunkelheit gebildet. Ein absolut erholsamer Schlaf ist in völliger Dunkelheit am besten möglich, weshalb Sie bestenfalls schon vor dem zu Bett gehen Lichtquellen (z. B. durch TV-Geräte, Handys) vermeiden sollten.

  1. Entgiften Sie Ihren Körper

Positiv kann sich auch eine Entgiftung auswirken. Mit Hilfe von Mineralerde (z. B. Zeolith) können Toxine gebunden und über den Darm wieder ausgeschieden werden. Auch eine Darmreinigung, die gleichzeitig auch zu einer Entlastung der Leber führt, kann hilfreich sein. Ergänzend können Sie auch Chlorella-Algen zu sich nehmen und so die Ausschwemmung von Schwermetallen unterstützen.

  1. Meditieren Sie bewusst

Die Epiphyse gilt als “Hauptsitz der Seele” und für viele Menschen auch als “Zentrum der Vorstellungskraft”. Eine Meditation ist eine gute Möglichkeit, um dieses Zentrum der menschlichen Vorstellungskraft zu aktivieren.

Diese Übungen können bei der Aktivierung hilfreich sein:

  • Atmen Sie bewusst tief ein und aus, um sowohl die Epiphyse als auch die Hypophyse (Hirnanhangdrüse) zu aktivieren.
  • Klopfen Sie sich sanft auf die Stirn (zwischen den Augenbrauen). Es entstehen leichte Schwingungen mit direkter Wirkung auf die Epiphyse und die Hypophyse.
  • Töne bringen Schwingungen in den Körper. Durch Singen können Sie die Epiphyse also ebenfalls aktivieren.

Entlastung und Unterstützung für die Epiphyse

Die moderne Welt bringt einige Belastungen für die Epiphyse mit sich. Eine ungesunde und auch unbewusste Lebensweise begünstigen mögliche Probleme. Um diesen entgegenzuwirken, sollten Sie vor allem auf Ihre Ernährung achten. Zudem kann sportliche Betätigung entlastend und unterstützend wirken.

Ernährung und Epiphyse

Wie Sie bereits erfahren haben, sollten Sie vor allem auf Fluorid verzichten. Lebensmittel, welche dieses enthalten, sollten Sie also meiden. Da auch tierische Fette, raffinierter Zucker, Soft-Drinks, Koffein, Alkohol, Tabak und Drogen negativ auf die Epiphyse wirken, sollten Sie auch diese – nach Möglichkeit – komplett aus Ihrem Leben streichen.

Ein leichte, möglichst basische Ernährung, die dem Körper Energie verleiht, erweist sich als ratsam. Auch zu große Portionen, die den Organismus unnötig belasten, müssen nicht sein. Die Entkalkung der Epiphyse können Sie außerdem mit Fastenkuren ein bis zwei Mal jährlich oder einer Ernährungsumstellung auf Intervallfasten unterstützen.

Bewegung ist hilfreich

Sport und generell natürlich Bewegung helfen bei der Erneuerung der Zellen und bei der Befreiung von Altlasten. Gerade schwitzen gilt als sehr förderlich, werden auch darüber Giftstoffe aus dem Körper geschwemmt.

Doch auch sanfte Bewegungen (z. B. Yoga, Pilates) sowie einfache Aktivitäten tragen zur Entkalkung der Epiphyse bei.

Zu viel elektromagnetische Strahlung vermeiden

Der gesamte Organismus und somit auch die Epiphyse werden durch elektromagnetische Strahlung wie Funknetze und WLAN beeinflusst. Schon lange gilt vor allem Handy-Strahlung als schädlich. WLAN wird zwar als ungefährlich angesehen, dennoch sollten Sie auch diesem nicht ständig ausgesetzt sein.

In der Stadt ist das allerdings nur schwer umsetzbar. Grundsätzlich ist es jedoch so, dass nur Strahlung im direkten Umfeld (etwa ein Meter Umkreis) Einfluss auf Ihren Organismus nimmt. Ihr Handy sollten Sie also möglichst nicht rund um die Uhr am Körper tragen oder optional in den Flugmodus schalten.

Strahlung durch WLAN lässt sich durch eine LAN-Verbindung verhindern.

Hilfsmittel zur Entkalkung

Die bisherigen Tipps bilden bereits eine gute Grundlage für die Entkalkung der Epiphyse. Neben diesen können auch die folgenden Hilfsmittel zum Einsatz kommen:

  • MSM zusammen mit Vitamin C: Entgiftung mit MSM (organischem Schwefel), Vitamin C unterstützt die Entgiftung
  • Kurkuma: Entgiftung und Schutz vor weiterer Verkalkung
  • Apfelessig: sanfte Stimulierung der Epiphyse, Entgiftung

Fazit: Der Entkalkung und Aktivierung der Epiphyse muss eine Änderung der Lebensweise vorausgehen

Bevor Sie gezielt die Epiphyse entkalken und aktivieren, sollten Sie sich Ihren Lebensstil etwas genauer anschauen und diesen zunächst ändern. Dabei sollten Sie natürlich nur soweit gehen, wie es Ihr Bauchgefühl zulässt. Zwingen Sie sich zu nichts, wenn Sie dazu nicht bereit sind. Haben Sie den optimalen Weg gefunden, dann können Sie Ihre Epiphyse positiv unterstützen.